Lebensraum für Höhlenbewohner

Wir betreuen über 550 NABU-Nistkästen in Schwieberdingen und Hemmingen

Unsere NABU Gruppe betreut über 550 Nistkästen auf unseren Markungen. In Hemmingen betreuen wir 241 Nistkästen im Zeilwald, Schloßpark und im Eulenbergwald. In Schwieberdingen 318 Nistkästen im Glemstal und Räuschelbachtal.

Über 550 Nisthilfen betreut unsere Ortsgruppe. 2011 mit jungen Siebenschläfern im Hemminger Zeilwald.
Über 550 Nisthilfen betreut unsere Ortsgruppe. 2011 mit jungen Siebenschläfern im Hemminger Zeilwald.

Eine Vogelart kann sich nur auf Dauer halten, wenn das Nahrungsangebot und die Nistmöglichkeiten übereinstimmen. Die Ortsgruppe reinigt die Nistkästen auf der Markung regelmäßig.

 

Circa 2/3 unserer Nistkästen sind laut Helmut Theurer mit Meisen belegt. Seit einigen Jahren berichtet unser Naturschutzwart Wolfram Bock, dass es zunehmend Fledermausbelegungen gibt in Blaumeisenkästen.

Noch in den 80er Jahren haben Kleiber im Glemstal immer nur in Spechthöhlen und nie in Nistkästen gebrütet. Das hat sich geändert. Immer mehr Kleiber brüten in Nistkästen. Unser Naturschutzwart Wolfram Bock meint,  dass die in Nistkästen erbrüteten Kleiber selbst wieder Nistkästen zur Brut bevorzugen. 

 

Warum Nisthilfen? (Quelle: NABU-Markgröningen)

 

  • Nistkästen sind in der altholzarmen Landschaft für höhlenbrütende Vögel ein wichtiger Ersatz für Baumhöhlen.
  • Vögel sind vor allem zur Zeit der Jungenaufzucht fleißige Dezimierer häufig auftretender Insekten.
  • Vögel im Garten und im Siedlungsraum haben aber auch eine Erlebnisfunktion für den Menschen und Symbolcharakter als Glücksbringer (Schwalben, Storch).
  • Möglichkeiten der Naturbeobachtung fördern das Umweltbewusstsein der Kinder.