Bei strahlendem Sonnenschein ging das Projektteam Dornröschen voller Energie und guter Laune in seinen zweiten Einsatz – und was für ein erfolgreicher Tag das war!
Die Feuersalamander im Räuschelbachtal leiden große Not. Ihnen setzt der Klimawandel zu. Meist fällt der Bach völlig trocken. Nur bei Starkregen führt er kurz Wasser, aber dann reißend. Überfahren werden viele Tiere. Was tun?
Gemeinsam mit uns machten sich etwa dreißig Kinder auf die abenteuerliche Reise der kleinen Wildbiene Mia zu ihrer Cousine, der Honigbiene Melli, die in der Stadt lebt.
Die markanten schwarz-gelben Amphibien im Räuschelbachtal brauchen dringend Hilfe. Der Bestand der Feuersalamander zwischen Schwieberdingen und Münchingen ist massiv zurückgegangen. Der Grund: Der Räuschelbach fällt immer wieder trocken. Wenn es dann zu starken Regenfällen kommt, werden die Larven zudem aus ihren schützenden Gumpen gespült und landen sprichwörtlich auf dem Trockenen.
Zu unseren vogelkundlichen Spaziergang am Abend mit Prof. Dr. Hartmut Kayser trafen sich 7 Teilnehmende, um bei kalten, aber trockenen Wetter den Vögeln rund um die Nippenburg zu lauschen und sie allein am Klang ihres Gesangs und ihrer Rufe zu bestimmen.
Am Sonntag waren 8 begeisterte Zuhörer zu Prof. Dr. Hartmut Kaysers Vogelkundlicher Führung entlang des Räuschelbachs gekommen. Hinter dem Bahnhof hörten wir die ersten Vogelstimmen. Anfangs fiel es uns noch schwer die einzelnen Vogelstimmen zu erkennen und zu unterscheiden, obwohl kaum gleichzeitig gesungen wurde.
Zu unseren vogelkundlichen Spaziergang mit Prof. Dr. Hartmut Kayser nutzten 9 Teilnehmende die Gelegenheit, an einem fast sonnigen Vormittag den Vögeln des Glemstals zu lauschen und sie allein am Klang ihres Gesangs zu bestimmen.
Wie kann man sich die Vogelstimmen merken? Wo es möglich ist durch Merksätze, ansonsten über den Klang des Gesangs - hohe und tiefe Töne, den Rhythmus der Töne.
Unser Projekt „Dornröschen“ startete am 15.04.2026 auf unserem Grundstück am Räuschelbach. Ziel des Projektes ist es:
Gemeinsam mit Jung und Alt, Groß und Klein einen Ort zu gestalten, erhalten und mit allen Sinnen erfahren. Aber das Wichtigste ist, gemeinsam die Natur zu genießen und Spaß zu haben.
Es ist schön zu sehen, dass das Streuobstwiesenprojekt dank der Unterstützung des Landschaftserhaltungsverbands (LEV) und den Streuobst-Pädagogen e.V. auch in diesem Jahr erfolgreich fortgeführt wird. Gemeinsam mit drei dritten Klassen der Hermann-Butzer-Schule wurde erneut tatkräftig angepackt.