Ein Herz für Feuersalamander

Ein Herz für Feuersalamander: Neue Initiative im Räuschelbachtal

Die markanten schwarz-gelben Amphibien im Räuschelbachtal brauchen dringend Hilfe. Der Bestand der Feuersalamander zwischen Schwieberdingen und Münchingen ist massiv zurückgegangen. Der Grund: Der Räuschelbach fällt immer wieder trocken. Wenn es dann zu starken Regenfällen kommt, werden die Larven zudem aus ihren schützenden Gumpen gespült und landen sprichwörtlich auf dem Trockenen.

Um das lokale Aussterben zu verhindern, hat sich nun die Initiative „Ein Herz für Feuersalamander“ formiert. In ihr bündeln Vertreter des örtlichen NABU, engagierte Bürger und Anwohner ihre Kräfte. Das Ziel ist klar: Sofortmaßnahmen müssen her. Die Gruppe plante im ersten Vorort-Treffen am Freitag, 8. Mai, bereits einen Arbeitseinsatz, um die aktuelle Situation vor Ort kurzfristig zu verbessern. Parallel dazu sollen weitere Ideen erarbeitet werden, um den Lebensraum langfristig zu positiv zu gestalten.

Auch die Bevölkerung kann einen wichtigen Beitrag leisten: Bürger werden gebeten, Sichtungen von Feuersalamandern über das Meldeportal der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) zu melden, um so die Populationsentwicklung besser zu dokumentieren.
https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/artenfundemelden?subject=feuersalamander

 

 

Bild: Collage Hilfe in letzter Sekunde, Fotos: Dr. Thomas Gölzer / Uli Palmowski
Bild: Collage Hilfe in letzter Sekunde, Fotos: Dr. Thomas Gölzer / Uli Palmowski

 

„Mit den Naturentdeckern unterwegs/ Ein Herz für Feuersalamander“
Das war gigantisch, was die NAJU am Dienstag, den 19.05.2026, leistete: Die Feuersalamander im Räuschel-bachtal leiden große Not. Ihnen setzt der Klimawandel zu. Meist fällt der Bach völlig trocken. Nur bei Starkregen führt er kurz Wasser, aber dann reißend. Überfahren werden viele Tiere. Was tun? Ein schwieriges Problem. Unsere Projektgruppe „Ein Herz für Feuersalamander“ gemeinsam mit der Initiative „Lebenswertes Strohgäu e.V.“ will helfen.
Die Naturschutzjugend NAJU sah: schnelles Handeln ist notwendig. Bei ihrem Treffen setzten sie spontan eine erste Idee um. Sie schufen kurzfristig eine einfache kleine Gumpe. Der Erfolg war durchschlagend: schon einen Tag später kamen die ersten Feuersalamander. Und fanden die rettende Gumpe der NAJU. Feuersalamander brauchen dringend Wasser, auch wenn sie selbst an Land leben. Ihre Larven werden in Wasser lebend geboren, wo die Jungen aufwachsen. 
Herzlichen Dank an Ralf und „seine“ NAJU!
Du willst Teil der NAJU werden? Wende Dich an den Leiter, Ralf Trinkmann, E-Mail: [email protected]
Sie wollen auch den Feuersalamandern helfen? Werden Sie Teil des Projekts „Ein Herz für Feuersalamander“. Kontakt Karl Bendel, E-Mail: [email protected]