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Projekt „Ein Herz für Feuersalamander“, Bericht

Bild: „Ein Herz für Feuersalamander“, Foto Dr. Thomas Gölzer
Bild: „Ein Herz für Feuersalamander“, Foto Dr. Thomas Gölzer

Projekt „Ein Herz für Feuersalamander“, Bericht
Feuersalamander sind besondere Tiere: die Kinderstube des Feuersalamanders findet man im Wasser. Der erwachsene Feuersalamander lebt an Land. Am wohlsten fühlt er sich in feuchten Laubmischwäldern mit kühlen Quellbächen und Tümpeln. 
Ideale Bedingungen fand er lange im Räuschelbachtal bei Schwieberdingen. Hier gibt es eine große Population Feuersalamander.  
Doch heute brauchen die markanten schwarz-gelben Amphibien im Räuschelbachtal dringend Hilfe. 

Am Dienstag, 9.6. traf sich die Initiative „Ein Herz für Feuersalamander“ vor Ort, um die Probleme und mögliche Lösungen zu diskutieren. 
Problem 1: Trockenheit, der Bach führt meist kein Wasser mehr. Mögliche Lösung: bestehende Gumpen erhalten, neue anlegen und dafür sorgen, dass diese mit Wasser befüllt bleiben. 
Problem 2:  schwallartige kurze Hochwasser. Mögliche Lösung: die Gumpen so anlegen, dass die Feuersalamanderlarven bei Hochwasser nicht weggeschwemmt werden. 
Beides gar nicht so einfach. Doch wir haben einige Ideen. Ralf Trinkmann vom NABU und Karl Bendel von der "Initiative Lebenswertes Strohgäu e.V.“ werden sie der Gemeinde vortragen. Danke an die Beiden. Und Danke an alle, die dabei waren und sich sich mit Rat und Tat für die Tiere engagieren. 

Hildegard Gölzer Sprecherin NABU Schwieberdingen-Hemmingen