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Sommerabend-spaziergang auf dem neuen Naturpfad „Mittleres Glemstal“, Bericht

Sommerabendspaziergang auf dem neuen Naturpfad „Mittleres Glemstal“, Bericht
Sommerabendspaziergang- Ursprünglich erhofften wir eine laue Luft für diesen streng genommen „Nochfrühlingsabend“. Bei heißer Temperatur von etwa 35 Grad starteten wir. 
Es ist schon eine herrliche Landschaft, unser Glemstal. Von Rotraut hörten wir, dass die Hänge um die Burg im Mittelalter unbewaldet waren, um Feinde schnell erspähen zu können. Den heutigen Wald verdanken wir zum großen Teil den Grafen. Norwin Hubertus Graf Leutrum von Ertingen gehörte 1936 (vor 90 Jahren) zu den Gründungsmitgliedern des NABU Schwieberdingen-Hemmingen. Bereits 2 Jahre später, am 26.4.1938, wurde das untere Glemstal das erste Landschaftsschutzgebiet im Kreis Ludwigsburg und die „Steilhänge des von der Glems umflossenen Schlossbergs“ zum Vogelschutzgehölz. (Die Details habe ich zuhause in der „Festschrift und Chronik zum 50-jährigen Jubiläum“ nachgelesen). 
Gut, dass es solche Menschen gibt, die sich für die Natur einsetzen und in langen Zeiträumen denken. So lieferten uns hohe Bäume Schatten und angenehmes Klima auf dem Weg zur Burg. Und - wir konnten es kaum glauben - ein Pirol sang für uns sein Lied. 
Wir hörten noch viel Wissenswertes und Geschichten. Auf der Burg schloss Rotraut mit einer Schauergeschichte, bevor es ins wohlverdiente Picknick überging.

Hildegard Gölzer Sprecherin NABU Schwieberdingen-Hemmingen