
Ein Herz für Feuersalamander: Neue Initiative im Räuschelbachtal
Die markanten schwarz-gelben Amphibien im Räuschelbachtal brauchen dringend Hilfe. Der Bestand der Feuersalamander zwischen Schwieberdingen und Münchingen ist massiv zurückgegangen. Der Grund:
Der Räuschelbach fällt immer wieder trocken. Wenn es dann zu starken Regenfällen kommt, werden die Larven zudem aus ihren schützenden Gumpen gespült und landen sprichwörtlich auf dem
Trockenen.
Um das lokale Aussterben zu verhindern, hat sich nun die Initiative „Ein Herz für Feuersalamander“ formiert. In ihr bündeln Vertreter der „Initiative
Lebenswertes Strohgäu“, des örtlichen NABU sowie engagierte Bürger und Anwohner ihre Kräfte. Das Ziel ist klar: Sofortmaßnahmen müssen her. Die Gruppe plante im ersten Vorort-Treffen am
Freitag, 8. Mai bereits einen Arbeitseinsatz der NAJU, um die aktuelle Situation vor Ort kurzfristig zu verbessern. Parallel dazu sollen weitere Ideen erarbeitet werden, um den Lebensraum
langfristig positiv zu gestalten.
Auch die Bevölkerung kann einen wichtigen Beitrag leisten: Bürger werden gebeten, Sichtungen von Feuersalamandern über das Meldeportal der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
(LUBW) zu melden, um so die Populationsentwicklung besser zu dokumentieren.
https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/artenfundemelden?subject=feuersalamander
Haben Sie Lust, bei unserem Projekt mitzumachen? Bei Interesse schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder benutzen Sie unser Kontaktformular über den QR-Code im Bild.
Yvonne Roscher für den NABU Schwieberdingen-Hemmingen
